DIE RHEINPFALZ —NR. 250 Mittwoch 28.Oktober 2009

Brennendes Interesse an Öfen bleibt

BURRWEllER:

Das Ofenmusem wurde wie kurz auf“ Südwest“ berichtet zwar an die Firma Viessmann  in Allendorf verkauft. Doch in der Hauptstraße 1 in Burrweiler gibt es immer noch ein brennendes Interesse daran außergewöhnliche Wärmespender zu präsentieren und zu verkaufen.

In der Antik Ofen Galerie

„Viele Leute dachten,  jetzt,  da das Museum umgezogen, ist, gäbe es gar keine Öfen mehr bei uns“, sagt Inhaber  Markus Stritzinger (51), der zusammen mit Gattin Ruth die Ofensammlung zu einer Rarität weit und breit –  und zu einem Anziehungspunkt  für Touristen gemacht hat.  Rund 3000 Besucher pro Jahr wurden in der ehemaligen, liebevoll  umgebauten Poststation registriert.

Private, familiäre Gründe  waren der Grund dafür, dass das Ofenmuseum veräußert wurde. „Ursprünglich dachten wir an einen Übergang in eine Stiftung“, betont Stritzinger, der inzwischen alleine das Sagen hat.  Aber dieser Plan habe sich zerschlagen.  Und die Kommunen, ob Gemeinde oder Kreis, hätten für einen Kauf in diesen schwierigen Zeiten kein Geld.  Doch die Firma Viessmann war dafür. offenbar Feuer und Flamme „Wichtig ist ‚vor allem, dass diese kulturelle Einrichtung der Nachwelt erhalten bleibt“, unterstreicht der 51-Jährige, wenn auch einige, Hundert Kilometer von der Südpfalz entfernt.

Die Antik Ofen Galerie bleibt als Firma für Interessierte geöffnet. Rund 350 Öfen geben dort beredtes Zeugnis wie wichtig sie für Wohn- und Lebensqualität, wie erstaunlich ihre Formenvielfalt und Gusstechnik sind.  Von den schönen Verzierungen und der enormen Heizleistung ganz zu schweigen. (mik)

 

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