Jugendstilofen

gegossen um 1905 in der Ludwigshütte

Höhe: 170 cm

Breite: 45 cm

Tiefe: 36 cm

Heizleistung: 8 kW

Raumheizvolumen: 160 cbm

Ofen-Nummer: 846

Zustand: restauriert

Dieser antike Gussofen ist ein typischer Vertreter des deutschen Jugendstils. Es überwiegt das geometrische Ornament wie wir es von der Künstlerkolonie der Mathildenhöhe Darmstadt kennen. Die Köpfe an der oberen Front und an den Seitenplatten erinnern stark an die Abbildungen des Malers Alfons Maria Mucha.

Die Rauchgase zirkulieren um das Warmhaltefach und erwärmen somit viel Oberfläche. Die Strahlungswärme des alten Ofens sorgt für ein angenehmes, gemütliches Raumklima.

Primär – Sekundär – Luft sorgen für optimierte Verbrennung. Durch die Tertiär-Luftzufuhr wird eine noch emissionsärmere Verbrennung gewährleistet.

Die Ludwigshütte war ein Teil des Hessen-Nassauischen Hüttenvereins bei Biedenkopf. Erstmals erwähnt wird sie 1569 als „Waldschmitte“ 1588 erwähnt als „Eysenhutte„und 1771 als Ludwigshütte. Sie ist 1935 in den Buderus’schen Eisenwerken (Wetzlar) aufgegangen.

 

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